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Wer
ist wer in Twin Peaks |
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Eine Charakterdarstellung
- Achtung, kann Spoiler enthalten |
Übersicht
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Hier nun eine Übersicht, der wichtigsten Twin Peaks Charakteren.
Die Texte, wurden von unseren Community-Mitgliedern verfasst und
können Spoiler enthalten. Wenn Sie die Serie noch nicht komplett
geschaut haben, solltest Sie hier noch nicht genauer nachlesen.
Die Bilder stammen aus der damals erschienenen Sammelkarten-Serie
von StarPics. Die Karten enthielten Darstellerinformationen und
sind heutzutage schwer zu bekommen. Einige Karten haben einen sehr
hohen Wert, da sie Fehler enthielten. Einige Kartensets wurden sogar
mit einem Originalautogramm, von einem der Schauspieler in den Verkauf
gebracht. Die Karten erschienen 1991 im Handel und werden nicht
mehr gedruckt.
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Laura Palmer (Sheryl Lee)
ist eine 17jährige Teenagerin. Sie geht auf
die Highschool von Twin Peaks, ist mit dem
Footballspieler Bobby Briggs zusammen. Oberflächlich
gesehen führt Laura Palmer ein unbekümmertes
Leben. In ihrer Freizeit ist sie vielseitig
aktiv. So gibt sie Josy Packard Englisch Nachhilfeunterricht,
hat sich zusammen mit Norma Jennings für die
Schaffung von „Essen auf Rädern“ eingesetzt
und betreut den geistig behinderten Sohn Johnny
der Hornes. Aufgrund ihres Auftretens und
Ihres Verhaltens ist sie von den Bewohnern
Twin Peaks hoch angesehen. An der Highschool
ist sie gerade zur Homecoming Queen gekürt
worden.
Laura Palmer ist die tragischte Person in
„Twin Peaks“. Sie ist Dreh und Angelpunkt
aller Vorkommnisse. Ein 17jähriges Mädchen
wird zum Spielball der Umstände. Als Laura
in jungen Jahren misshandelt wird, kann sie
die Gründe und Ursachen dieser Vorgänge nicht
deuten. Sie hält ihn BOB für einen bösen Dämon,
der sie in ihren Träumen, vielleicht sogar
nicht reell, heimsucht. In ihrem Unverständnis
über diese Bestrafung führt sie die Gründe
auf sich selbst zurück. So schenkt sie den
Äußerungen BOBs Glauben und hält sich selber
für unrein und schlecht.
Die bestehende Tragik der Dinge wird im Laufe
der Handlung sogar noch weiter gesteigert.
BOB nimmt zunächst außerhalb der Misshandlung
keine größere Rolle in ihrem Leben ein, breitet
sich aber wie ein Geschwür als Ursache ihres
Verhaltens im weiter aus. Zunehmend wird er
präsenter und bestimmt die Züge über ihr gesamtes
Tun und Handeln. BOB ist Auslöser und Antreiber
ihres Handelns. Sie erkennt die zerstörende
Wirkung BOBs auf ihr gesamtes Leben und verzweifelt
daran. Durch die Erkenntnis dieser Entwicklung
wird es für sie jedoch immer unerträglicher.
Ebenso wird sie durch die Ignoranz der beteiligten
Personen allein und im Stich gelassen.
Aus ihrer Ahnungslosigkeit und Bedrängnis
durch BOB versucht sie ihn durch „Angriff“
zu beseitigen, indem sie versucht keine Gefühle
für sich und andere Personen aufzubringen
und eben gerade dieses verruchte Leben zu
führen das ihr BOB vorhält. Teilweise gedachte
Erfolge gegen BOB werden von tiefer Verzweiflung
gefolgt. Sie ist es, die diese beiden Persönlichkeiten
in ihren Welten aufbaut. Der Umgang mit Bobby,
Leo und Jacques aber auch die Zunahme ihres
egomanen Handelns zeigen diese Entwicklung.
Daneben zeigt sich jedoch auch, wie ihr die
Dinge von Anfang an aus der Hand gleiten und
sie sich selber zu einem Instrument der eigenen
Verzweiflung macht. Mit dieser Entwicklung
steht sie konträr ihrer aufrichtigen Gefühle
und Träume gegenüber im Glauben so den Fängen
BOBs entweichen zu können.
Ein tief betroffenes Mädchen gerät in den
Strudel ihrer Zeit und Umstände. Auf der anderen
Seite entdeckt sie jedoch auch wie sie an
dieser Lebensweise gefallen findet. In Momenten
der Besinnung hasst sie sich für ihr Verhalten
und die Richtung die ihr Leben genommen hat.
Andererseits ist sie es selber die ihr Leben
in diese abgrundtiefen Verhältnisse von Drogen
und Sex steuert. Laura wird in ein Leben gezwungen
das sie nicht versteht, fängt aber an darin
zu leben und diese sogar in die Richtung auszuweiten
die sie anscheinend missachtet. Sie avanciert
zum Spielball in einem Spiel das ihr aus den
Händen gerät.
Es gerade eben dieser Trugschluss: „Laura
Palmer hätte aus den Ereignissen des Missbrauchs
und der Verbitterung heraus keinen anderen
Weg gehen können.“ den ich hier umgehen möchte.
Sie wird sicher in eine Welt geworfen und
gezwungen für dessen Ursachen sie keine Verantwortung
trägt. Sie wählt jedoch den weiteren Weg ihr
Leben teils wissend teils unwissend in gerade
diese Richtung selbst. Sie hätte ihn schließlich
wählen können, ist aber letztendlich an ihrer
eigenen Schwäche, vielleicht auch der eines
12 jährigen Mädchens der Lage Herr zu werden,
gescheitert. Es ist eben gerade diese Doppelmoral
und der Reiz, in den „verboten Dingen“, der
sie vorantreibt.
(Text: Kvelldulf
- Community Member)
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Dale
Cooper (Kyle McLachlan) wurde 1954 geboren.
Sein Vater betrieb ein kleines Geschäft (aber
sorgte in späteren Jahren für allerlei interessante
berufliche Richtungen), während seine Mutter
relativ früh verstarb.
Der junge Dale erhielt bereits in jungen Jahren
sein erstes Aufnahmegerät, das ihn bereits
früh dazu veranlasste, gewisse investigative
Nachforschungen zu betreiben. Seine frühen
Vorbilder waren nicht umsonst J. Edgar Hoover
und die literarische Figur des Sherlock Holmes.
Besonders letzterem versuchte er immer wieder
nachzueifern, indem er jedem noch so kleinen
Hinweis auf größere und kleinere Verbrechen
nachging, was ihm jede Menge Ärger einbrachte.
Er beschattete zum Beispiel eine lokale Jugendgang
(was dieser nicht unbedingt gefiel...) oder
beobachtete heimlich die Mädchenumkleide der
Schule -was er auch auf Band aufzeichnete.
Letztere Aktion drang sogar bis ins FBI, denn
Dale schrieb dem Direktor Hoover einen Brief,
woraufhin dieser ihm ein Foto samt Autogramm
schickte -mit dem Hinweis, dass seine Tat
in der Umkleide zwar moralisch fragwürdig
sei, aber aus invesitigativer Sicht durchaus
lobenswert. Schon früh verspürte Dale einen
Hang zum Gesetz, dem er in jedem Falle vorbildlich
dienen wollte. Auch aus diesem Grund trat
er den Pfadfindern bei, wo er sehr vorbildlich
und gekonnt seine Abzeichen holte und gewisse
Fähigkeiten erlernte.
Dale empfand eine jugendliche Liebe zu einem
Mädchen namens Marie. Diese Liebe wurde zu
einem geradezu tragischen Hin und Her, denn
bereits zu dieser Zeit schien Coopers Verhältnis
zu Frauen unter einem schwindenden Stern zu
stehen. Schließlich kam Marie tragisch ums
Leben, was erste Schatten auf das Leben Dale
Coopers warf.
Vor seinem Eintritt ins College (und danach
ins FBI) neigte er immer schon dazu, bewußt
die Einsamkeit zu suchen (vergleiche "Einsamkeit
hat durchaus was für sich" in der Serie).
Er machte lange Wanderungen durch die Wildnis
und die Einöden des Landes, ging sogar mehrere
Tage fast ohne Ausrüstung in die freie Natur.
Bei Reisen durchs Land lernte er allerlei
seltsame Leute kennen und entwickelte schließlich
auch die ersten Kontakte mit dem Zen (Tibet).
Auf diesen Reisen erweiterte sich (auch durch
den unwissenden Genuß von LSD) sein spiritueller
Horizont, und er reifte allmählich zu dem,
der er heute ist. Auch auf dem College schien
er den Frauen nicht abgeneigt, doch letztlich
kam es auch hier wieder zu tragischen Entwicklungen.
Ein Agent namens Windom Earle warb ihn an
für das FBI und wurde sein Lehrer, Mentor
und Freund. Er lernte viel von ihm und sie
begannen irgendwann mit ihren regelmäßigen
Schachspielen, von denen der intelligenter
Cooper jedoch keines gewinnen konnte.
Nach seiner Ausbildung und einem kleinen Abstecher
zur D.E.A. (wo er Agent Dennis Bryson kennlernte,
"Denise"...), wurde er einer Abteilung
in Pittsburgh zugeteilt. Er und sein Partner
Earle klärten finstere Gewaltverbrechen auf.
Cooper bemerkte nach und nach seltsame Veränderungen
an Windom, doch konnte es nicht näher erklären.
Bei einem Fall, in dem Windoms Ehefrau Caroline
als Zeugin verwickelt war, verschwand Windom.
Cooper indes empfand tiefe Liebe zu Caroline,
die auch sie empfand. Aber auch diese Beziehung
endete tragisch, als Caroline ermordet wurde
und er selbst schwer verletzt. Sie starb in
seinen Armen.
(Erst später stellte sich heraus, dass Windom
der Täter war.)
Windom Earle wurde wahnsinnig (siehe Charakterstudie
im Forum - Windom Earle), Dale ließ sich versetzen.
Den Tod Carolines und den Wahnsinn Earles
konnte Dale nie vergessen oder überwinden.
Fortan gehörte dieses grauenhafte Ereignis
fest verankert in sein bewegtes Leben und
wurde Antrieb, das Böse in der Welt zu finden
und vielleicht erklären zu können. Denn immer
schon spürte Cooper, dass es das Böse in seiner
reinsten Form in der Welt gibt. Er weiß, dass
es auf der Suche nach ihm ist, so wie er es
sucht. Und mehr als einmal in der Vergangenheit
spürte er, dass er ihm näher gekommen war
(wie Windom, wenn auch auf andere Weise).
Er kennt den Schatten der Welt, das jenseitige
Grauen, aber weiß es nicht genau zu benennen.
Doch eines wurde ihm früh klar: "Alles
was gut ist, stirbt oder wird getötet."
Diese Erkenntnis, die verlorene Liebe Caroline,
sein Drang zur Wahrheit und seine Affinität
zum Spirituellen begleiten ihn auch nach Twin
Peaks. Schon früh bermerkt man Coopers Scharfsinn
und füchsische Schläue, die er seit seiner
Ankunft in Twin Peaks auch nur unschwer verbergen
kann. Er erkennt schnell, wer wie zu wem steht
und bringt bei der Aufklärung des Mordes an
Laura Palmer den ein oder anderen Bewohner
in Schwierigkeiten. Cooper hält selten eine
Meinung zurück und scheint ab und an bewußt
eine gewisse Direktheit durchscheinen, die
den ein oder anderen auch in Verlegenheit
bringen kann. Er ist eng verbunden mit Gordon
Cole (Vorgesetzter, Freund und Mentor) und
Agent Rosenfield (forensischer Agent).
Doch Cooper ist kein gewöhnlicher Agent des
FBI: Sein Hang zum Spiritismus (ganz besonders
zu Tibet, mit dem er eine bestimmte Verbundenheit
empfindet) lässt ihn über den Tellerrand des
investigativen Bundesbeamten blicken: Er ist
offen für Träume und Visionen und bezieht
diese konsequent Indizien und Beweisen gleichwertig
in seine Ermittlungen ein. Dies macht ihn
sehr anfällig für Einflüsterungen jedlicher
Art, die er nicht immer sofort deuten kann,
ihn aber intuitiv in die richtige Richtung
bringen. Seinen Gipfel hat dieses Verhalten
in der Aufklärung des Mordes an Laura Palmer
durch "Magie", wie er es selbst
bezeichnet.
Auch zu Laura empfindet er Verbundenheit und
Mitleid. Dies geschieht nicht zuletzt durch
den Traum, den er von ihr hat. Er sieht in
ihr mehr als ein Mordopfer, sondern eine Verbindung
zur anderen Welt, über deren Existenz er sich
schon lange bewußt ist.
Zu diesen Verhaltensweisen kommt noch eine
geradezu kindliche Naivität und Neugier zum
Tragen, wenn es um Details geht wie Vogelarten,
Bäume oder seine Leidenschaft für Kuchen und
Gastronomie fast jeder Art. Seine Quasi-Abhängigkeit,
was Kaffee betrifft ist geradezu überzogen.
Auch ist er unheimlich pedantisch und korrekt,
aber auf liebenswerte Art und Weise.
In Twin Peaks schließt er schnell Freundschaft
mit Sheriff Harry Truman und dessen Deputies,
sowie der Büroangestellten Lucy Moran. Er
behandelt sie völlig gleichwertig und beschäftigt
sich sogar mit den kleinsten privaten Problemen
seiner kleinen Truppe. Auch zu Audrey Horne
verbindet ihn eine wichtige Freundschaft,
von der sie sich mehr erwartet. Auch er hätte
sich eine Bindung vorstellen können, hielt
es aber aus moralischen und dienstlichen Gründen
für nicht möglich.
Nach der Aufklärung des Mordes sieht er sich
einem neuen Gegner gegenüber: Jean Renault,
der ihn für den Tod seiner beiden Brüder verantwortlich
machen will. Doch durch die Hilfe von Agent
Bryson (nun als Denise...) und den anderen
kann er diese Bedrohung abwenden, denn eine
viel größere steht bevor: Windom Earle ist
nach Twin Peaks gekommen, um Dale für seine
Zwecke zu nutzen oder ihn zu töten. Denn Earle
sucht einen Ort, der die Schwarze Hütte genannt
wird. In einem mörderischen Schachspiel versucht
Windom, Cooper in bestimmte Bahnen zu lenken.
Durch die Ankunft Earles in Twin Peaks erinnert
sich Dale an die grausamen Ereignisse in Pittsburgh
und an seine Liebe zu Caroline. Er konnte
es niemals überwinden.
Da scheint die Ankunft von Annie Blackburne
(Schwester von Norma Jennings) wie eine Erlösung
in ein besseres Leben zu wirken: Die beiden
verlieben sich, und Cooper hilft Annie, wieder
in die Welt zurückzukehren (sie hat einen
Suizidversuch hinter sich und war in einem
Nonnenkloster). Er bindet sie in sein Leben
in Twin Peaks ein und verhilft ihr zum Gewinn
des Miss Twin Peaks Wettbewerbs. Doch Annies
Sieg spielt sie in Earles Hände, der mit ihrer
Angst das Tor zur Hütte öffnen kann.
Cooper folgt Windom, um Annie zu befreien.
Seine Liebe zu Annie hätte es sein können,
die auch die Weiße Hütte öffnet, doch seine
Angst um sie lässt ihn zögern und so wird
er am Ende das Opfer von BOB, einem Geist
der Schwarzen Hütte.
Der gute Cooper verbleibt in der Hütte, während
BOB im Leib eines "Doppelgängers"
weiter morden kann. Cooper konnte Annies Seele
allerdings retten, bevor er verdammt wurde.
So hat er das Böse gefunden, das sein Leben
begleitete, aber mußte dafür mit seiner Existenz
als guter Mensch bezahlen. Eine weitere Liebe
endete tragisch, doch im Gegensatz zu Caroline
konnte er Annie retten. Cooper wurde Opfer
der Dunkelheit, von deren Existenz er immer
überzeugt war, aber konnte andere davor bewahren,
ihr auch zum Opfer zu fallen.
(Text: Owl
- Community Member)
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Sheriff Harry S. Truman (Michael
Ontkean) "Harry S. Truman. Den Namen
vergißt man nicht so leicht", sagt Agent
Cooper bei seiner Anreise in Twin Peaks. Kann
man auch nicht, denn der Sheriff von Twin
Peaks trägt den Namen eines bekannten US-Präsidenten
und hat übrigens auch ein Bild seines Namensvetters
in seinem Büro hängen.
Truman -ein Name mit Bedeutung, denn leicht
kann man "true man" daraus bilden.
Und Harry ist wirklich ein "echter Kerl",
ein Typ "wie Du und ich". Obwohl
Sheriff in Twin Peaks, hat er sich im Büro
nicht nur mit seinen Fällen rumzuschlagen,
sondern kümmert sich -gemeinsam mit Coop-
um die großen und kleinen Problemchen seiner
Angestellten, in erster Linie Lucy und Andy.
Harry ist ein netter Kerl, dem man alles Beste
gönnen würde. Er ist zwar im ländlichen Sinne
kein Mann von Welt, aber ein Kumpel, den sich
wohl jeder wünschen kann. Er zeigt nicht einmal
den kleinsten Ansatz von "Revierneid",
als der FBI Agent in die Stadt kommt. Wie
Watson (mit dem er sich dann auch vergleicht)
wird er Coopers Assistent und Freund, beide
gehen durch dick und dünn und bemühen sich
auch um die Probleme des anderen. Harry ist
ein einfacher Mann mit großem Herzen, Anführer
der Bookhouse Boys und in jeglicher Hinsicht
frei von Geheimnissen düsterer Art -etwas,
das fast niemand in TP sagen könnte.
Und es nimmt ihm wohl keiner übel, dass er
Albert durch einen gezielten Faustschlag in
seine Schranken verweist. Eine typische Harry-Reaktion.
Trumans Liebe zu Josie wird auf harte Proben
gestellt, denn von ihrer dunklen Vergangenheit
erfährt er viel zu spät. Auch ihre Machenschaften
in Twin Peaks kann sie geschickt vor Harry
verbergen, obschon er nach und nach gewisse
Ahnungen entwickelt.
So ist es natürlich, dass er Coop privat darum
bittet, sich der Sache anzunehmen. Nach Josies
Tod dreht er durch und ertränkt seinen Kummer
zunächst im Alkohol. Er denkt über sein Leben
nach, kritisiert seine Einfachheit und verliert
seinen Lebensmut. Doch in Cooper findet er
Verständnis für sein Leid und kann sich schnell
erholen, auch wenn er Josies Tod wohl nie
ganz verarbeiten können wird. Zunächst ist
Harry skeptisch, was die übernatürlichen Aspekte
des Falls Laura Palmer und die WH/SH (BOB)
betrifft. Doch nach und nach gewinnt er auch
ein gewisses Verständnis dafür. So ist es
Harry, der mehr als 10 Stunden auf Coop wartet,
der in die SH gegangen ist. Truman ist ein
wahrer Freund, ein sympathischer Typ, vielleicht
eine Art "Bauerntrampel" (wie von
Rosenfield betitelt), aber einer mit Hirn,
Mut und imho auch Fähigkeiten, die man in
einer solchen Stadt wie TP braucht. Nur in
Josie hat er sich tragischerweise sehr getäuscht.
(Text: Owl
- Community Member)
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Agent Albert Rosenfield (Miguel
Ferrer) Albert Rosenfield arbeitet als forensischer
Agent beim FBI, d.h. er führt gerichtsmedizinische
Untersuchungen durch und ist auch mit Spurensicherungen
beschäftigt. In seinem Fachgebiet ist er ein
Meister, und er scheint ein sehr bodenständiger
Rationalist zu sein. So kommt es, dass er
dann und wann mal wieder nach Twin Peaks kommt,
um Agent Cooper zu unterstützen.
Zwischen Cooper und ihm besteht eine Art Freundschaft.
Außerdem ist Cooper meist dafür zuständig,
Albert in seine Schranken zu weisen (nicht
dienstlich, sondern menschlich). Umgekehrt
ist es aber auch ab und an Rosenfield, der
Cooper von der spirituellen Ebene wieder auf
den Boden der Tatsachen zurückholt -und zwar
mit meist flapsigen Sprüchen, die den vermeintlichen
Ernst der Sache spöttisch kommentieren. Zu
Beginn, bei seinem ersten Auftritt in Twin
Peaks, gewinnt man den Eindruck, Albert Rosenfield
sei zwar ein Genie auf seinem Fachgebiet,
aber menschlich betrachtet ein Versager: Er
hat für niemanden freundliche Worte übrig
-und wenn doch, dann sind sie meist so überspitzt
freundlich und sarkastisch, dass sie nicht
wirklich ernst gemeint sind.
Albert scheint ein wahrer Misanthrop zu sein
und beleidigt jeden in der Stadt, dem er begegnet.
Er macht sich über Deputy Brennans Art und
Weise lustig, er beleidigt Doc Hayward und
Benjamin Horne, er zeigt Sheriff Truman in
einer nicht gerade subtilen Weise, dass er
ihn für einen "Bauerntrampel" hält.
Seine Verachtung scheint völlig grundlos zu
sein: Er ist zwar am Ende der Welt, aber Cooper
deutete zuvor schon an, dass es Albert an
sozialen Fähigkeiten und Miteinander mangelt.
Albert gerät regelrecht in Fahrt, sobald er
eine neue Angriffsfläche in Form einer Person
findet, die er beleidigen oder verspotten
kann. Er ist zynisch, sarkastisch und teilweise
sehr provizierend -nicht umsonst verliert
Truman die Nerven und schlägt ihn nieder.
Gerade in Truman und Andy Brennan findet Albert
also eine gute Fläche für seine zynische Art
und den Drang, möglichst schnell möglichst
viele Personen auf einmal zu verletzen. Dies
tut er aber in einer Art und Weise, die von
einem großen Sinn für Humor zeugt. Albert
macht sich in Twin Peaks zunächst unbeliebt,
aber der Zuschauer kann IMHO seinen Sarkasmus
mit einem Schmunzeln bewundern. Doch es kommt
zu einem sehr überraschenden Wendepunkt: Als
Rosenfield mal wieder Truman beleidigt und
dieser ihm eine weitere Tracht Prügel androht,
zeigt Albert plötzlich eine ganz andere Art
und Weise. Er sagt, er lehne jede Form von
Gewalt ab und lebe sein Leben u.a. in der
Tradition Gandhis. "My concerns are global",
sagt er Truman und gesteht ihm dann sogar
seine Liebe, die seiner Meinung nach eine
Basis für diese Weltanschauung ist.
Seit diesem Vorfall sind Albert und Truman
dicke Freunde, die sich ohne weitere Probleme
akzeptieren und verstehen.
Aber auch in anderen Fällen macht Albert eine
Wandlung durch: Er beginnt, Coopers intuitive
und spirutell motivierte Art, den Fall anzugehen,
zu akzeptieren. Zuvor hatte er Phänomene wie
den "Zwerg" oder "Bob"
ignoriert oder abgetan, aber nun sieht er
sie als wichtigen Teil der Ermittlungen -egal
ob real oder nicht. Er unterstützt Cooper
menschlich und ist davon überzeugt, dass angesichts
der mythischen Aspekte des Falles Coop der
einzige sein wird, der das lösen kann.
Auch in Sachen Windom Earle ist Albert eine
wichtige Stütze für Cooper: Er beschafft ihm
Beweise, untersucht Opfer Earles und bietet
Coop auch moralisch seine Unterstützung an.
Was Josies Intrigen angeht, so ist er auch
hier forensisch tätig. Doch er ist in dieser
Sache nicht so sensibel wie Coop und erkennt
nicht, wie sehr diese Ermittlungen Truman
belasten. Insgesamt ist Albert Rosenfield
eine der Figuren mit zwei Seiten, von denen
sich die zweite ganz unerwartet zeigt. Plötzlich
und scheinbar ohne Grund ändert sich sein
Verhalten.
Manch einer könnte Albert als Parodie auf
typische Soap-Figuren sehen, die sehr oft
ohne Grund ein bestimmtes neues Verhalten
zeigen. Aber vielleicht war diese Weltsicht
schon immer da, Albert abgesehen vom Zynismus
dennoch ein sehr emotionaler Mensch und seine
sarkastische Art nur ein Mittel, sich nicht
jedem offenbaren zu müssen?
(Text: Owl
- Community Member)
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Deputy
Hawk (Michael Horse)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Deputy
Andy stellt bei Twin Peaks die typisch, trottelige,
tolpatschige Hüter des Gesetzes Rolle dar.
Im Grunde genommen ist er ein guter Mensch,
der irgendwie den falschen Beruf erwischt
hat (oder anders herum ). Das fängt mit dem
Geheule beim Leichenfund an, zieht sich über
den Schuhfund, wobei er das Brett an den Schädel
bekommt, vorher noch einen Stein bei der meditativen
Mörderweitwurf-Suche, bis hin zum völlig anfängermäßigen
Gebrauch der Waffe!
Er ist zwar absolut vertrottelt und naiv,
findet aber zwischendurch dennoch immer mal
wieder einen Korn, der dann den Fall etwas
weiter treibt.
Als es später darum geht, Lucy für sich zu
gewinnen, entwickelt er etwas mehr an Charakter
und stellt sich Mr. Schleimi in den Weg.
Andy erinnert mich immer an Stan Laurel. Ich
mag ihn ganz gerne, würde auch bestimmt nichts
an seiner Rolle ändern, doch diese Babygeschichte
zwischen den drei hatte ihre Längen - oder?
Zumindest war er immer mal wieder für einen
Lacher zuständig. Anscheinend wurde er trotz
seines beschränkten Auftretens in Twin Peaks
geliebt, aber auch als Deputy respektiert?
So richtig für voll hat ihn doch keiner genommen.
(Text: Tyler Durden - Community
Member & Moderator)
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Lucy
Moran (Kimmy Robertson). Die kleine blonde
Lucy Moran arbeitet als Sekretärin und Mädchen
für alles in der Sheriff-Station von Twin
Peaks. Sie ist zusammen mit Dep. Andy Brennan,
eine Beziehung, die nicht gerade unkompliziert
ist (siehe unten).
Lucy Moran ist sehr pflichtbewußt und kümmert
sich meist um die administrativen Probleme
der Station. Sie sitzt am Empfang und bedient
in unnachahmlich liebevoller und absurder
Weise das Telefon: Sie nimmt Anrufe entgegen,
erklärt Truman ganz ausführlich und beinahe
penetrant die Identität des Anrufers, schaltet
wieder um, informiert den Anrufer, informiert
den Sheriff ausführlich über den Standort
des zugeschalteten Telefons, informiert den
Anrufer wieder und so weiter.
Kurzum: Lucy ist etwas einfältig (aber nicht
dumm), naiv und auch als Frau nicht gerade
unkompliziert: Ihr Verhältnis mit dem ebenso
leicht "debilen" (man möge den Ausdruck
verzeihen) Dick Tremayne (Hornes Warenhaus,
Herrenbekleidung) macht die Beziehung zu Andy
nicht gerade einfacher (der ebenso einfältig
ist wie sie). Dem folgt eine Schwangerschaft,
so dass niemand so genau weiß, ob nun Andy
oder Dick der Vater ist. Ein Problem, das
die arme Lucy zu überfordern droht.
Zum Glück kommt es zum Happy End, als sie
-egal wer der biologische Vater ist- endlich
Andy erwählt.Lucy ist kompliziert, dabei äußerst
naiv, aber dennoch ein Mensch, den man einfach
mögen muß (imho). Sie mag zwar ab und an nerven,
aber gerade in Kombination mit (ihrem) ebenso
zerstreuten Andy sorgt sie in der Serie für
reichhaltige humorvolle, ab und zu geradezu
groteske Szenen.
(Text: Owl
- Community Member)
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James Hurley
(James Marshall) geht in Twin Peaks noch zur
High School, seine Mutter ist Alkoholikerin
und sein Vater hat die beiden glaub ich sehr
früh verlassen, oder ist er tot ? K.A. Seinem
Onkel Big Ed gehört die Tankstelle. Ich glaub
er hat sich in der Vergangenheit auch um James
gekümmert. Ist Mitglied der berühmten Bookhouse-Boy
Gruppe und kämpft somit gegen das Böse in
den Wäldern.
James hatte hinter Bobby's Rücken eine Affaire
mit Laura. Und nicht nur das, er gilt zunächst
als einer der Hauptverdächtigen, da er Laura
in der Nacht ihres Todes noch gesehen hat.
Sie sprang ihm irgendwo auf der Sparkwood
von der Kiste und verschwandt dann im Wald.
Kaum ist Laura tot, angelt er sich Donna,
die wohl schon länger scharf auf ihn war.
James ist das krasse Gegenstück zu Bobby,
eigentlich ein ziemlich ruhiger Kerl. Trotzdem
scheint er ein bißchen "schwanzgesteuert"
zu sein und hält es nicht lange bei irgendwelchen
Damen aus. Unverkennbare Merkmale. Always
dressed in Leather und natürlich die Harley
Davidson. Kann definitiv nicht singen. Ich
mag ihn irgendwie, weil es der Charakter ist,
mit dem ich mich noch am ehesten in Twin Peaks
identifizieren kann, grad wenn James in den
Wäldern verträumt die Halskette anschaut oder
mit seinem Motorrad durch die Nacht fährt
um nachzudenken. Nicht, dass ich Motorrad
fahre, aber ich fahr auch oft durch die Nacht
um nachzudenken.
(Text: Eule
- Community Member)
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Donna Hayward (Lara Flynn
Boyle)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Bobby Briggs (Dana Ashbrook)
- Noch kein Eintrag vorhanden - |
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Major Garland
Briggs (Don Davis) gilt als sehr erfahrener
Pilot und als einer der besten Fachleute auf
diesem Gebiet, so auch seine Vorgesetzten.
Er arbeitet an streng geheimen Projekten,
über die er so gut wie nie spricht.
Briggs ist der Vater von Bobby Briggs und
führt mit seiner Frau eine glückliche Ehe.
Oft hat man den Eindruck, dass das Familienleben
des Majors allerdings geprägt ist von seinen
fruchtlosen Versuchen, seinen Sohn auf die
richtige Bahn zu lenken. Jedoch hat der Major
im späteren Verlauf die Gelegenheit, sich
mit seinem Sohn auszusprechen.
Major Briggs arbeitet -wie erwähnt- für geheime
Projekte der Air Force (teilweise zusammen
mit der CIA), die u.a. die Beobachtung des
Weltraums, das Analysieren von Radio- und
Funkwellen und natürlich die Region Ghostwood
und ihre übernatürlichen Aspekte umfasst.
Briggs arbeitete auch zusammen mit Windom
Earle (den das FBI ausgeliehen hat) am Projekt
"Blue Book", der Suche und eventuellen
Erforschung extraterrestrischen Lebens. Dabei
erlangte Briggs die Erkenntnis, dass im Falle
von Twin Peaks die Wälder selbst dunkle Geheimnisse
haben und Signale ausstrahlen.
Garland ist ein Musteroffizier und glaubt
an die Ideale, für die er sich in den Dienst
der Armee gestellt hat. Er ist sicherlich
eine der wenigen Figuren in TP, die eine reine
Weste hat. Briggs kann sich sehr gut ausdrücken
und verleiht selbst kleineren Gesprächen eine
besondere rhetorische Note, die zuweilen natürlich
auch höchst amüsant sein kann.
Seine Liebe zu seinem Sohn und seiner Frau
ist unbestritten -dies wird in einem sehr
eindrucksvollen gespräch zwischen Betty und
Bobby deutlich, in dem sie erwähnt, dass er
sie nachts oft beobachtet und über ihr Haupt
streicht, weil er denkt, sie schlafe bereits.
Briggs kämpft in gewisser Weise auch einen
Kampf mit seinem Sohn, denn er will für ihn
nur das Allerbeste, was Bobby schließlich
auch realisieren kann. Briggs hatte nämlich
eine offenbarende Vision, die ihm die (mögliche)
Zukunft seines Sohnes zeigte -eine, die Garland
sich sehr wünscht.
Überhaupt zeigt der Major eine große Affinität
zum Übernatürlichen: Er kennt die Geheimnisse
in und um Twin Peaks, er glaubt an eine Welt
jenseits unserer eigenen.
Alles in allem ist der Major ein durch und
durch positiver Charakter, der dennoch sehr
viel Tiefe und Philosophie in sich vereint.
Eine Figur, die für mich persönlich Kultstatus
genießt. Daher liegen Coop und er auch von
Beginn an auf einer Wellenlänge; Briggs vertraut
sich ihm am Lagerfeuer auch an...
(Text: Owl
- Community Member)
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Dr.Jacoby (Russ Tamblyn)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Log-Lady (Catherine Coulson)
Die Log-Lady ist die Trägerin und Übersetzerin
des Holscheites und schon oft habe ich mich
gefragt: Wer ist wichtiger, der Holzscheit
oder die Log-Lady. Ich glaube die Log-Lady
ist wichtiger, da Sie auch ohne den Holzscheit
leben könnte, der Holzscheit sich aber lediglich
durch die Log-Lady verständigen kann.
Sie wohnt in einer geräumigen Holzhütte im
Wald. Soweit ich weiß, wurde auch mal erwähnt,
wie es zu der Geschichte mit dem Holzscheit
kam und verheiratet war sie auch mal (glaube
ich) - was ist denn nochmal mit ihrem Mann
passiert. Stand der nicht in direkter Verbindung
zum Holzscheit?
Zumindest taucht die Log-Lady nie ohne ihren
Holzscheit auf und sorgt in Twin Peaks für
reichlich Rätsel, da der Scheit seine Informationen
nur verschlüsselt und spärlich preis gibt.
So gut wie in jeder Szene in der die Log-Lady
etwas sagt, steht sie augenblicklich im Mittelpunkt
- alle hören zu was sie (durch den Scheit)
zu sagen hat. Sie wird für ein wenig verrückt
gehalten aber dennoch glaubt man an die Dinge,
die sie sagt.
Meiner Meinung nach hat sie etwas Ähnlichkeit
mit einem Schamanen, zu dem höhere Wesen durch
Gegenstände sprechen und die nur er verstehen
kann.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Josie Packard (Joan Chen),
geboren am 02.09.1962 wird von Sheriff Truman
"die schönste Frau in den Staaten"
genannt. Andrew Packard, der Besitzer des
Packard Sägewerks entdeckte sie in Hong Kong,
heiratete sie und brachte sie dann nach Twin
Peaks. Nach dem Tod von Andrew Packard (Bootsunfall)
erbte sie das komplette Sägewerk mit allem
Drum und Dran. Josie ist ein zwiespältiger
Charakter, aber sehr wichtig für einige Geschehnisse
in und um Twin Peaks.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Pete Martell (Jack Nance)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Ed Hurley (Everett McGill)
ist stolzer Besitzer der Tankstelle "Big
Ed's Gas Farm" in Twin Peaks (Genauer:
Auf dem Highway 21 etwas außerhalb vonTwin
Peaks, zwischen Twin Peaks und Lower Town).
Hauptsächlich kümmert er sich um seine Frau
Nadine, die eigentlich schon seine ganze Aufmerksamkeit
fordert, da sie etwas seltsam ist. Nebenbei
muß er aber auch noch ein Auge auf seinen
Neffen James werfen, den er bei sich aufgenommen
hat.
Wie schafft der Mann das alles? Irgendwie
scheint er immer ein wenig neben sich zu stehen.
Manchmal sieht er aus als würde er neben dem
Leben stehen und alles einfach nur beobachten.
Seine Mimik dabei ist Gold wert - fast wie
die von Hawk, nur dass Ed immer einen Gesichtausdruck
hat, der aus der Muppetshow stammen könnte.
Andererseits halte ich Ihn für ziemlich cool.
Er ist ein echter Mann: Schlägt zu wenn es
nötig ist, hält zu seiner Frau auch wenn es
oft schwer ist und ist immer hilfsbereit!
Kann es sein, dass Ed einer der "normalsten"
Charaktere in Twin Peaks ist? Er hat doch
gar keine Zeit um seltsam zu sein und wenn,
dann wirkt er nur seltsam weil er auf die
unwirklichen Geschehenisse seiner Umgebung
reagiert. Er wird mehr durch sein Umfeld definiert
als durch sich selbst.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Norma jennings (Peggy Lipton)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Shelley Johnson
(Mädchen Amick), mit Spitznamen Shel wurde
am 30.05.1972 geboren. In der Serie hat sie
zwei Seiten: Auf der einen erträgt sie die
Brutalitäten, die sie von ihrem Mann Leo über
sich ergehen lassen muß, ohne ihn zu verlassen
(bestimmt vor Angst, dass er sie dann töten
würde).
Auf der anderen Seite ist sie ein ganz lieber
und netter Mensch. Sie ist zu allen freundlich
und offen, hat immer eine Späßchen auf den
Lippen wenn sie im "RR" arbeitet
- was bei den ganzen Mißhandlungen nicht selbstverständlich
ist.
Irgendwie erscheint es ganz natürlich, dass
sie eine Affäre mit Bobby hat, der immer ein
großes Maul hat, aber nichts gegen Leo ausrichten
kann - noch nicht! Eventuell verspricht sie
sich eine Art Schutz von Bobby. Doch letztendlich
muß sie ihre Zukunft selber in die Hand nehmen.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Leo Johnson
(Eric Da Re) ist Lastwagenfahrer, der häufig
unterwegs ist und darum gelegentlich von Aufputschmitteln
lebt. In der Serie ist er einer der bad guys,
denn er ist beteiligt an Drogengeschäften
mit Jaques Renault, Bobby Briggs und Bernard
Renault. Damit erhofft er sich, sein mageres
Konto aufzubessern. Er schreckt dabei auch
nicht vor Mord zurück (Bernard Renault), sorgt
für ein Feuer im Sägewerk und ist beteiligt
an verschiedenen Intrigen in der Stadt. Einer
seiner Auftraggeber ist auch Benjamin Horne.
Leo ist verheiratet mit Shelly, und es sprechen
einige Aussagen ihrerseits dafür, dass zwischen
den beiden vor der Heirat tatsächlich eine
wirkliche Liebesbeziehung existierte.
Damit war es wohl nach der Heirat vorbei:
Leo schlägt und mißhandelt seine Frau, sie
ist in seinen Augen meist nur ein Dienstmädchen,
das mit Prügeln und Terror "belohnt"
wird. Während sie ein Verhältnis mit Bobby
Briggs hat, vergnügte er sich vor Lauras Tod
mit ihr, Ronette Pulaski und Jaques Renault
in dessen Waldhütte. Auch da ging er freilich
nicht zimperlich vor.
Nach Lauras Tod versucht Leo natürlich, Hinweise
auf diese Begegnungen und seinen Handel mit
Drogen zu vertuschen: Er tötet Bernard, er
tötet den Beo Waldo, der bei den Aktionen
in der Waldhütte anwesend war und sprechen
kann.
Schließlich wird Leo von Hank Jennings angeschossen
und fällt zunächst ins Koma. Danach ist er
in einer Art Katatonie oder Wachkoma und wird
von Shelley und Bobby "gepflegt"
bzw. gedemütigt. Irgendwie scheint es dem
Zuschauer wie eine gerechte Strafe vorzukommen,
doch als Leo aufwacht und nach einer Attacke
gegen Bobby und Shelley in den Wald flieht,
wird er dort von Windom Earle aufgegriffen.
Dieser behandelt ihn wie einen Sklaven -ähnlich
wie Leo Shelley behandelte, bloß weitaus massiver
und eindrücklicher. Am Ende sitzt Leo in der
Falle: Ein Kasten mit (wahrscheinlich giftigen)
Spinnen hängt mit Hilfe eines dünnen Seils
an seinen Zähnen, während er selbst gefesselt
ist -er wird vermutlich auf diese Weise sterben.
Leo Johnson ist ein aggressiver gewalttätiger
Mann, der seiner Frau nicht die geringste
Achtung oder aufrichtige Liebe zukommen lässt:
Er demütigt sie, terrorisiert sie und schlägt
sie. Schließlich fesselt er sie in einer Halle
des Sägewerks, die er dann in Brand steckt
-er will sie damit töten und bestrafen, denn
er hat von ihrem Verhältnis erfahren.
Dies ist natürlich ein Widerspruch, da er
selbst ja auch mehr als ein sexuelles Verhältnis
hat und Shelly -wie beschrieben- nicht wie
ein liebender Ehemann behandelt. Offenbar
lässt er bis zu einem gewissen Punkt in der
Serie (siehe unten) nur seine eigenen Maßstäbe
gelten: Er darf betrügen und mißhandeln, sie
muß dienen und lieben. Das scheint seine Definition
einer Ehe zu sein. Er kontrolliert sie und
befiehlt, schlägt und mißhandelt -aber er
erwartet dafür umgekehrt das von Shelley,
was für ihn Liebe ist: Dienen und Gehorchen.
Doch es kommt zu einem seltsamen Wendepunkt:
Als Leo erkennt, dass Windom Shelly opfern
wird (letztlich wird es Annie sein, was Leo
aber nicht voraussehen kann), befreit er den
ebenfalls gefangenen Major Briggs und sagt
ihm, er solle Shelleys Leben retten. Sicher
ist ein Grund für diese Handlung, dass Leo
selbst von Windom mißhandelt wird und nun
an Leib und Seele für seine Taten bestraft
wird. Aber IMHO erkennt er -als es zu spät
ist und er nichts mehr zu verlieren hat- sein
Unrecht und will, dass Shelly lebt. Vielleicht
war tief vergraben noch ein Funken dessen,
was früher einmal war.
Leo ist ein gewalttätiger Ehemann gewesen
und ein gewissenloser schlechter Mensch. Aber
IMHO wurde er für seine Taten mehr als nur
einfach bestraft und entdeckt den Wunsch,
wenigstens Shelley zu retten, der er soviel
angetan hat.
Ich halte Leo für einen üblen Gangster, der
es irgendwie verdient hat, auf genau so üble
Weise zu enden, aber als er den Major befreit,
geschieht dies überhaupt nicht aus Eigennutz
(er weiß, dass Windom ihn töten wird), sondern
aus einem Gefühl der Resignation, des Bedauerns
und -vielleicht- auch aus einer anderen Art
von Liebe als die, die er Shelley hat zukommen
lassen.
(Text: Owl
- Community Member)
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Nadine
Hurley (Wendy Robie) ist verheiratet mit Big
Ed und die Tante von James. Sie trägt eine
Augenklappe, da das Auge durch einen Schießunfall
von Ed irreversibel geschädigt wurde.
Früher war Nadine ein "Mauerblümchen",
für das sich niemand so richtig interessierte.
Wahrscheinlich war sie immer schon etwas seltsam
und eigenbrödlerisch. Durch ein tragisches
Mißverständnis zwischen Ed und Norma kam Nadine
schließlich mit ihrem heutigen Ehemann zusammen.
Nadine Hurley ist sehr, sehr schräg. Sie hat
ein Faible für kuriose Erfindungen wie die
berühmt gewordene geräuschlose Vorhangschiene
und neigt dazu, Ed auf diese Weise und durch
ihre ganze von Befehlen und leichtem Terror
bestimmte Art an den Rand der Resignation
zu bringen. Und noch weiß sie nichts Konkretes
von der heimlichen Beziehung zwischen Ed und
Norma.
Doch am Ende der ersten Staffel scheint Nadine
einen hellen Moment der Erkenntnis zu haben:
Nach dem Scheitern ihrer Patentbemühungen
bezüglich der Vorhangschienen scheint sie
eine Art Resumee zu ziehen und nimmt schließlich
Schlaftabletten in sehr großer Menge. Der
Wunsch zu Sterben war vielleicht da, aber
imho nicht in letzter durchdachter Konsequenz.
Schließlich erwacht Nadine aus ihrem Tiefschlaf.
Sie fühlt sich zurückversetzt in ihr 18. Lebensjahr,
wird Cheer Leader, geht wieder zur Schule
und arbeitet alle äußeren Umstände und Personen
(vor allem Norma und Ed) in ihr neues Denksystem
ein. Sie entwickelt übermenschliche Kräfte
und tritt dann sogar dem Ringer-Team der Highschool
bei. Dort verliebt sie sich tatsächlich in
Mike (dem Kumpel von Bobby Briggs) und beginnt
nach längerem Zögern Mikes sogar eine heiße
Affäre mit ihm, die scheinbar auch für Mike
ganz neue Dimensionen bereithält.
Nach einem kleinen Unfall bei der Wahl zur
Miss Twin Peaks jedoch ändert sich ihr Denken
wieder schlagartig und sie fällt zurück in
ihr altes Verhalten. Ungeachtet ihres nicht
gerade zuvorkommenden Verhaltens Ed gegenüber,
kommt man imho nicht daran vorbei, für Nadine
trotz vieler witziger Szenen (auch im Rahmen
ihres Rückfalls in die Jugendzeit) Mitleid
zu empfinden: Eine in bestimmter Hinsicht
gescheiterte Frau, leicht irrsinnig und sehr
verschroben.
Und so ist es sicher kein Zufall, dass sie
gerade in ihre Jugend von 18 Jahren zurückfällt:
Das war die Zeit, in der sie für andere wertlos
und uninteressant war. Wahrscheinlich war
sie nie bei den Cheer Leaders und auch kein
Mann/Junge interessierte sich für sie. So
kann sie alles nachleben, was sie aus ihrer
Sicht verpasst hat. Wünsche, Träume und Sehnsucht
führten imho dazu, dass sie nach dem Einnehmen
der Tabletten in eine Art neues Leben kam
-zwar illusionär, aber für ihr Empfinden sehr
real und imho auch die bessere Alternative.
Der Vorfall erinnert mich persönlich immer
ein wenig an "Wizard of Oz": Nadine
geht in das Land hinter dem Regenbogen und
lebt ein neues, aufregendes Leben. Doch all
das ist nur Illusion, denn ihre Mitmenschen
können nur mitspielen, sie ist immer noch
in TP und das Erwachen ist bitter-böse.
Dennoch imho ein Charakter, der zwar mit dem
Laura-Plot nichts zu tun hat, aber unabhängig
davon wichtig für den grotesken Teil der Serie
ist!
(Text: Owl - Community
Member)
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Benjamin Horne (Richard Beymer),
Vater von Audrey und Johnny, verheiratet mit
Sylvia Horne. Entweder ihm gehört das "Great
Northern Hotel" oder er ist lediglich
Geschäftsführer - da könnte mir nochmal jemand
auf die Sprünge helfen. Das örtliche Kaufhaus
ist übrigens auch in seiner Hand und spielt
eine wichtige Rolle für das "One Eyed
Jacks".
Im großen und ganzen ist er eine eher zwiespältige
Person, schmiedet Intrigen, hat seltsame Geschäfte
nebenbei laufen und scheint auch in den Mord
um Laura verwickelt zu sein - wenn auch nur
sehr entfernt. Sein Familienleben kann man
eher als Katastrophe bezeichnen. Seine Tochter
nimmt ihn nicht ernst, sein Sohn ist geistig
zurück geblieben und seine Frau führt neben
ihm ein Schattendasein.
Es wird auch gemunkelt, dass er ein uneheliche
Kind gezeugt hat. (Mehr wird darüber nicht
verraten!)
Wofür steht Ben in Twin Peaks?
Wie schon erwähnt sorgt er für genug Intrigen
und Verschwörungsnachschub. Zumeist plant
er fiese Dinge mit seiner Geliebten Catherine
Martell, die ja auch nicht ohne ist. In der
zweiten Staffel wird er dazu benutzt, die
Kuriositäten auf die Spitze zu treiben - irgendwie
dreht Ben einige Zeit etwas ab, trägt General
Custer Verkleidungen und spielt den Bürgerkrieg
nach.
Des Weiteren plant er ein "Ghost Wood"
Projekt, das erst zu einem Freizeitpark und
nach seiner Läuterung zu einem Naturschutzgebiet
werden soll.
Meine Meinung?
Ben ist kein schlechter Mensch. Lediglich
die Gier nach Macht läßt ihn oberflächlich
werden. Er verliert das Gespür für seine Familie
und läßt sich von seinem Bruder Jerry oft
negativ beeinflussen. Er ist Geschäftsmann
und handelt dem entsprechend. Dabei bleiben
Gefühle und das Erkennen der Konsequenzen
seines Handelns auf der Strecke. Der psychische
Einbruch im späteren Verlauf und sein anschließender
Wandel geben ihm die Chance auch die andere
Seite von Ben zu zeigen.
Auch wenn er zumeist wirklich fies ist, so
kann ich ihn doch ganz gut leiden. Er verfolgt
seine Ziele mit Leidenschaft. In den Szenen
mit seinem Bruder Jerry laufen beide zur Höchstform
auf - das sind auch die Szenen, die mir am
ehesten im Gedächtnis geblieben sind. Die
und die Szene, in der er sich einen alten
Film anschaut in dem die Kinder noch klein
sind und die Zeiten einfach glücklicher. Irgendwie
kann er einem auch leid tun. Setzt er sich
selber immer so unter Druck oder kommt das
von ausserhalb?
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Audrey Horne
(Sherilyn Fenn) ist High School Schülerin
und die Tochter von Benjamin Horne. Sie hat
einen geistig behinderten Bruder, eine hysterische
Mutter und einen Onkel namens Jerry, der etwas
seltsam verschrobene zweifelhafte Bruder ihres
Vaters.
Ihre Familie ist also gelinde gesagt nicht
gerade ein Musterbeispiel des amerikanischen
Haushalts, denn gerade Benjamin und Jerry
sind in allerlei fragwürdigen Geschäften und
Verbrechen verwickelt.
So wundert es nicht, dass Audrey auch ein
besonderer Charakter ist: Ihr Verhältnis zu
ihrem Vater ist nicht das beste, und sie tut
zu Beginn der Serie einiges dafür, es nicht
zu verbessern. Audrey verhält sich provokativ
und schadet anfangs dadurch auch den Interessen
ihres Vaters in bezug auf Ghostwood.
Die äußerst attraktive Audrey gibt sich zunächst
als erfahrene Frau, die trotz ihrer jungen
Jahre scheinbar ein gewisses Maß an Erfahrungen
(auch in Sachen Erotik) hinter sich hat. Sie
möchte so auf Männer wirken und auch ihr Vater
kennt diese Seite und warnt Agent Cooper davor.
Audrey verliebt sich zu Beginn in Agent Cooper
und lauert ihn regelmäßig bereits beim Frühstück
auf, um ihn in Verlegenheit zu bringen ("Jucken
Ihre Hände manchmal?") und auf sich aufmerksam
zu machen.
Dass sie in Wahrheit ein sehr sensibles zerbrechliches
Wesen hat zeigt sich zuerst in der Szene,
in der sie in Coopers Bett liegt und ihn bittet,
sie nicht wegzuschicken. Cooper geht auf diese
Angebote Audreys aus "moralischen"
und dienstlichen Gründen nicht ein, so dass
er sie letzten Endes enttäuscht, aber daraus
eine enge Freundschaft entsteht -dennoch ist
sie zunächst weiter in Cooper verliebt.
Audrey findet heraus, dass Laura Palmer im
Warenhaus ihres Vaters für das Casino und
Bordell "One Eyed Jacks" rekrutiert
wurde. Sie zwingt den Geschäftsführer des
Warenhauses, sie in der Parfümabteilung einzusetzen.
Dies erreicht sie durch ihre manipulative
Art, die sie in der Serie mehr als einmal
einsetzt. Schließlich gelangt sie in das Bordell,
wo sie dann unter falschem Namen arbeitet.
Sie erkennt, dass ihr Vater der Besitzer ist,
dass Laura dort gearbeitet hat und Benjamin
mit ihr geschlafen hat. Ihren Vater kann sie
austricksen, so dass er nicht erfährt, dass
sie im OEJ ist. Leider wird sie aber erwischt
und fortan von Blackie und Jean Renault unter
Drogen gesetzt. Man will so ihren Vater erpressen.
In einem bewegenden Moment betet sie förmlich
zu Agent Cooper (der noch nicht weiß, wo sie
steckt), er möge sie befreien, was wiederum
ihr eigentliches Wesen und ihre charakterliche
Tiefe zeigt. Cooper befreit sie schließlich,
sie belastet ihren Vater.
Audrey steigt in die Nachforschungen bzgl.
des Mordes an Laura ein, weil sie Cooper damit
beeindrucken will, ihm helfen will und in
Coop eine Möglichkeit sieht, Twin Peaks und
ihr Leben dort hinter sich zu lassen. Er ist
ihr Schwarm, er ist ihre Perspektive, aus
dem Ort und den Ereignissen zu entkommen.
Denn früher war es so, dass Laura oft bei
den Hornes war und offenbar Audrey gegenüber
bevorzugt behandelt wurde. Liebe hat sie von
ihrem Vater wahrscheinlich bis dato nie bekommen.
Als Benjamin Horne entlastet ist und durch
verschiedene Ereignisse psychisch extrem instabil
wird, ist sie an dessen Seite und führt die
Geschäfte (die Verhinderung von Ghostwood
Project) weiter. Sie verliebt sich in einen
anderen Mann (der so aalglatt und klischeehaft
ist, dass er das totale Gegenteil von Cooper
ist!), der ein Freund ihres Vaters ist. Schließlich
gesteht sie ihrem neuen Schwarm, dass sie
noch Jungfrau ist und hat ihren ersten Sex
mit ihm -bevor er abreisen muß und sie wieder
ohne Mann ist. Dass Audrey noch jungfräulich
ist, hat wohl viele Zuschauer überrascht,
hat sie doch zuvor immer wieder einen ganz
anderen Eindruck hinterlassen.
Am Ende ist sie in der Bank, in der ein Schließfach
explodiert. Was aus ihr geworden ist, bleibt
unklar. Audrey Horne ist ein Charakter mit
Fassaden: Innerlich sensibel, einsam und verletzlich,
geprägt von mangelnder Liebe ihres Vaters
(die sie sich sicherlich erwünscht hat); äußerlich
manipulativ, intrigierend und sexuell scheinbar
erfahren. Diese Verhaltensweise ergibt sich
imho aus den Familienverhältnissen (Benjamin),
dem eigentlichen Wunsch nach einer wirklichen
Liebe und ihrem in der Kindheit und Jugend
angespannten Verhältnis zwischen ihr und Laura.
Alles in allem ist Audrey Horne in der Serie
auch ein wichtiger, interessanter Charakter,
der bis zu einem gewissen Punkt zwar fragwürdige
Verhaltensweisen hat, die aber alle motiviert
sind und nur Fassade für ein ganz gegenteiliges
inneres Wesen.
(Text: Owl
- Community Member)
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Jerry Horne
(David Patrick Kelly)ist die verrückte Ausgabe
von Benjamin Horne. Als Beschreibung würde
das eigentlich bereits reichen. Immer wenn
Jerry auftaucht gibt es etwas zu lachen. Oft
nur weil er mit irgendwelchen schrägen Sachen
von den Geschäftsreisen heimkehrt - das Käseschwein
und das belegte Baguette ist die Härte!!!
Ansonsten weiß ich nicht soviel von ihm. Er
hat mal Jura studiert aber keinen gescheiten
Abschluß geschafft, die Verteidigung von Benjamin
geht jedenfalls nach hinten los!Jobmäßig ist
er der Laufbursche für Benjamin - zumindest
ist er derjenige, der immer auf Reisen geht.
Jerry und Ben sind das Komikerduo bei Twin
Peaks schlecht hin. Jerry ist toll, weil er
einfach immer das tut und sagt was er will.
Dumm ist er bestimmt auch nicht, lediglich
so lebenslustig, dass ihm nicht so wichtig
erscheint, was er macht, sondern dass er Spaß
dabei hat.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Leland Palmer - ist erstmal
von Ray Wise fantastisch in Szene gesetzt
worden. Ich nehme ihm alles ab was er spielt.
Jede Szene ist beeindruckend! Leland selbst
ist eigentlich ein sehr guter Familienvater
wenn er nicht einen fiesen "Mitbewohner"
hätte, der ihn Dinge tun läßt, die gar nicht
so gut sind.
Wäre dieser Mitbewohner nicht, hätte Leland
ein perfektes, amerikanisches Leben gehabt.
Er hätte weiterhin mit Vorliebe getanzt, wäre
Golf spielen gegangen und hätte fröhlich mit
seiner Familie zu Abend gegessen. Anhand von
Lauras Reaktionen ihrem Vater gegenüber und
der der Mutter meine ich zu erkennen, dass
das Grauen noch nicht so lange in der Familie
weilt. Beide können noch nicht fassen, dass
mit Leland etwas seltsames passiert ist -
vor allen Dingen können sie nicht genau definieren
was es ist - die Mutter noch weniger als Laura.
Im Verlauf der Serie verwandelt sich Leland
zusehenst, er benimmt sich immer seltsamer,
ohne dass man sich anfangs erklären kann wieso.
(Text: Tyler
Durden - Community Member & Moderator)
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Sarah Palmer (Grace Zabriskie)
Wer ist Sarah Palmer und welche Rolle spielt
sie in der Welt des Bösen rund um Twin Peaks?
In erster Linie erscheint Sarah dem Zuschauer
als hysterische, leicht mysteriöse aber relativ
unwichtige Person. Auch wenn sie einen starken
Beitrag zur Klärung der Fälle oder evtl. sogar
Verhinderung einer neuer Tat leisten könnte,
erscheint sie selten und verschwindet klanglos
im Laufe der Serie. Doch mir stellt sich die
Frage, wieso Lynch und Frost eine solche Figur
schaffen sollten.
Sarah hat Visionen. Einerseits sieht sie Dinge
die gerade geschehen, andererseits erscheint
ihr BOB. Sarah sieht BOB allerdings nicht
in Leland, selbst wenn er gerade aktiv ist
(Schlafzimmerszene Fwwm, wo „Bob“ auf dem
Bett erst wütend lodert und Leland schlussendlich
weinend zusammenbricht; Sarah sitzt am Schminktisch
und sieht Leland, nicht BOB). Laut Mike können
nur die Verdammten und die Auserwählten BOB
sehen. Ist Sarah eine Auserwählte, selbst
wenn sie BOB im Wirten nicht erkennen kann?
Nach welchen Kriterien werden solche Personen
auserwählt? Welches Ziel sollen sie verfolgen?
Naheliegend scheint, dass die Auserwählten
die Möglichkeit erhalten können, BOB aufzuhalten.
Doch das würde bedeuten, dass der Entscheidungsträger
für Ausgewählte nicht auf der düsteren Seite
steht. Wer ist es also? Und wieso?
(Text: Tyler Durden - Community
Member & Moderator)
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Madeleine Ferguson (Sheryl
Lee)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Catherine Martell (Piper Laurie)
ist verheiratet mit Pete Martell und involviert
in die Geschäfte rund um das Sägewerk und
Ghostwood. Sie ist außerdem die Schwester
von Andrew Packard, der bei einem Bootsunfall
ums Leben kam. Ihr Verhältnis zu ihrem Ehemann
Pete ist nicht gerade eine Musterehe, sondern
besteht aus Schuldzuweisungen, Befehlen ihrerseits
und ist bestimmt von Catherines kühlem Egoismus.
Sie hat ein Verhältnis mit Benjamin Horne
und nutzt dieses natürlich auch als Basis
für die verschiedensten Intrigen und Geschäfte.
Catherine hat außerdem ein recht angespanntes
Verhältnis zu Josie Packard, der Witwe Andrews.
Catherine Martell nutzt jede Gelegenheit,
gegen Josie zu intrigieren, dabei fällt sie
allerdings ihren eigenen Plänen zum Opfer,
da auch Josie gemeinsam mit Benjamin gegen
Catherine intrigiert. In erster Linie ist
Catherine am Ghostwood-Projekt interessiert
und versucht mit allen Mitteln, ihre Pläne
durchzusetzen. Catherine Martell ist ein unterkühlter,
herrschsüchtiger Charakter. Sie benutzt Menschen
zu ihren Zwecken -ihre Ehe ist dabei manchmal
eine lästige Tatsache, die sie nicht von "nützlichen"
Affären abhält.
In ihrer berechnenden Art versucht sie, jeglichen
Profit für sich zu gewinnen -ungeachtet menschlicher
Verluste.
Dennoch ist sie nicht nur kühl und berechnend,
sondern auch sehr clever und intelligent.
(Text: Owl - Community Member)
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Der Riese (Carel Struycken)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Der Einarmige - Phillip Gerad
(Al Strobel)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Bob (Frank Silva)
- Noch kein Eintrag vorhanden -
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Diane
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